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Ein Lächeln, was die Welt still stehen lässt

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Ein Lächeln, was die Welt still stehen lässt

Lange Zeit war unsere Tochter wie ein Neugeborenes. Länger, als andere Babys. Ist ja auch klar – wer 7 Wochen zu früh das Licht der Welt erblickt, braucht einiges an Schlaf. Und so verschlief unser Krümelchen ihre ersten 2 Lebensmonate auf dieser Erde … und verlangte ihren Eltern somit einiges an Geduld ab (Wie schon im letzten Beitrag beschrieben). Wir warteten, dass unsere Maus ‚aufwacht‘, so wie es uns Ärzte und meine Hebamme regelmäßig prophezeiten.

Und dann ging es plötzlich los. 

Vor ungefähr 3 Wochen besuchten klein Krümelchen und ich meinen Partner. Er arbeitete gerade ganz in der Nähe unserer Wohnung und so machte ich mich mit dem Kinderwagen auf dem Weg zu ihm. Und war völlig erstaunt. Denn zum ersten Mal seit ihrer Geburt schlief sie im Wagen nicht ein, sondern schaute umher. Zunächst beobachtete ich das mit regelrechtem Unbehagen. Ich dachte, irgendwas musste sein, vielleicht war sie ja genervt oder unzufrieden, hatte Hunger und würde gleich losschreien. Aber sie war einfach nur zufrieden.
An diesem Tag war sie, erstmals in ihrem kurzen Leben, 6 Stunden am Stück wach. Zwar wiederholte sich das in den darauffolgenden Tagen nicht noch einmal, doch ich war mir sicher: nun passierte etwas mit ihr.

Und tatsächlich! Wir haben nun ein richtiges Baby.

Nach einigen Quengel-Tagen und stündlichen Trinkeskapaden erfüllte sich ein kleiner Traum von mir: Unser Baby wachte auf. Sie begann, sich mehr für uns und ihre Umwelt zu interessieren, suchte Blickkontakt und blieb immer länger wach. Was für eine Freude dies zu sehen! 2 Monate hatten wir auf solch eine Veränderung gewartet! Es fehlte mir nur noch eine klitzekleine Sache …

Baby’s smile can change the world!

Wenige Tage, bevor das Krümelchen schließlich 3 Monate alt wurde, schenkte sie mir ihr erstes Lächeln. Dabei lag sie auf der Wickelkommode, ich stand über ihr und tat eben, was getan werden musste. Als ich die alte Windel schließlich wegnahm und die kleine Maus ganz nackig da lag, strahlte sie mich urplötzlich an. Ich war völlig von den Socken, musste aber umgehend selber lachen. Was für ein wunderschöner Anblick!
Seitdem erfreut sich mich täglich mehrfach mit einem kleinen Grinser. Und ich weiß nun auch schon, wie ich ihr ein Lächeln entlocken kann. Es ist einfach zu schön! Heute lächelte sie sogar breit, als sie die Stimme ihres Papas über das Telefon hörte.

Gibt es etwas Schöneres, als sein eigenes Kind zufrieden lächeln zu sehen? Ich weiß es wirklich nicht mehr.