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Rückblick: 31 Wochen schwanger

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Rückblick: 31 Wochen schwanger

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Ich bin jetzt seit 31 Wochen und 3 Tagen schwanger, befinde mich also offiziell in der 32. Schwangerschaftswoche. Der Großteil dieser tollen Zeit ist demnach vorbei und der Tag der Entbindung rückt näher und näher. Der kleine Mensch in mir ist beinahe fertig, in wenigen Wochen ist auch die Lunge so weit ausgereift, dass diese selbstständig arbeiten kann, ganz ohne medizinische Hilfe. Dann wäre die Motte nicht einmal mehr ein Frühchen.

Als ich, vor knapp 8 Monaten, die zwei rosa Streifen auf dem Schwangerschaftstest gesehen habe, war das alles noch so weit entfernt.

Ich hatte keine Ahnung, was alles auf mich bzw. uns zukommen sollte. Wie glücklich ich über 10kg mehr sein würde, wie toll es sich anfühlt, das eigene Kind im Mutterleib zu spüren. Wie schnell so ein Bauch wachsen kann und auch, mit welchen Sorgen man nun umzugehen hat.

Diese Erfahrungen verändern einen Menschen. Zumindest kann ich, mit 100%iger Gewissheit, sagen, dass es mich verändert hat und auch weiter verändern wird.

Und nun sitze ich hier und denke über die Wahl der Klinik nach.
Hake Listen ab, auf denen alle notwendigen Dinge für die Erstausstattung oder die Kliniktasche aufgeführt sind.
Besuche Vorbereitungskurse, Kindertageseinrichtungen und belese mich zu Themen wie Elterngeld und Elternzeit.

Und all diese Sachen machen mich glücklich. Sie bedeuten nämlich, dass es bald so weit ist, dass der Ernst des Lebens beginnt und wir unseren kleinen Sonnenschein tatsächlich im Arm halten können.

Was für eine unglaubliche Vorstellung! Unser Kind! In unseren Armen! In knapp zwei Monaten schon!

… aber natürlich habe ich auch Angst. Angst, dass die Geburt sehr schwer wird oder dabei etwas schief geht. Oder dass die Kleine doch nicht so kerngesund ist, wie bisher immer bescheinigt wurde. Dinge passieren. Und da ich hauptberuflich in einer Kinderarztpraxis arbeite, weiß ich darüber umso mehr.

Doch die Momente, in denen Zweifel, Sorgen & Ängste präsent sind, vergehen oft so schnell, wie sie gekommen sind (zum Glück!). Und dann kann ich mich wieder über Ultraschallbilder, Herztöne im CTG und Tritte in die Rippen freuen. Ich denke, dass es auch wichtig ist, sich von solchen Gedanken nicht beherrschen zu lassen. (Zum Thema: »Ängste in der Schwangerschaft« wird es auch noch einmal einen gesonderten Beitrag geben!)

Ich bin wirklich gespannt, was uns die letzten Schwangerschaftswochen noch so bringen werden (Mehr Kilo’s auf jeden Fall!) und ob ich auch weiterhin von groben ›Nebenwirkungen‹ der Schwangerschaft verschont bleibe. Da hatte ich nämlich echtes Glück; bis auf regelmäßig wiederkehrende Rückenschmerzen war meine bisherige Zeit recht unkompliziert.

Gibt es hier MitleserInnen, die gerade auch ein Kind erwarten oder schon Eltern sind? Wie habt ihr die Zeit der Schwangerschaft empfunden? Hinterlasst doch einfach mal eine Nachricht im Kommentarfeld 🙂

Alles Liebe,

Eure Resi

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